Mit der Zahnbürste gegen Tinnitus und Sehstörungen? - Dr.med Dr.Helmuth Krieg
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Mit der Zahnbürste gegen Tinnitus und Sehstörungen?

„Sagen Sie mal, kennen Sie eigentlich die Kopfgelenktherapie der Uni Marburg?“

So fragte mich vor einigen Jahren eine Kollegin bei einem Kongress. Ehrlich sagte ich „nein-nie gehört“. Und schon zog sie eine Art elektrische Zahnbürste aus dem Handtäschchen und drückte mir das vibrierende Ende an meinen Hinterkopf. Dann sollte ich noch ein paar Bewegungen durchführen, es machte Knack und schon saß mein „Atlas“ wieder.

Was ich da in 10 min erfahren hatte, war in der Folgezeit ein ganz wesentlicher Bestandteil meines therapeutischen Repertoires: Die chirotherapeutische Behandlung des obersten Halswirbels. Ganz sanft, hoch wirksam, absolut ungefährlich und wissenschaftlich belegt. Toll. Zwischenzeitlich ist die Kopfgelenktherapie aus meinem Behandlungszimmer nicht mehr wegzudenken und viele Patienten kommen und sagen: „Herr Doktor, bitte renken Sie mir meinen Atlas ein. Haben Sie Ihre Zahnbürste dabei?“

Tatsächlich ist ein schiefsitzender Atlaswirbel häufig Ursache für Tinnitus, Sehstörungen und er macht einen dummen Kopf, ähnlich wie wenn man etwas zu viel Alkohol getrunken hat. Und so kommt es, dass alle Patienten nach Anwendung meiner Zahnbürstentechnik hinterher sagen: „Kann es denn wirklich sein? Ich kann plötzlich wieder klar denken.“ Das Schöne an dieser Technik ist, dass sie absolut ungefährlich ist, während man das von anderen Einrenkungen gerade an der Halswirbelsäule nicht behaupten kann.

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Dr. Helmuth Krieg