Monatsbrief Juni - Dr.med Dr.Helmuth Krieg
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Monatsbrief Juni

Liebe Gäste unserer Praxis,

im Monat Juni blühe ich so richtig auf. Denn es ist endlich Sommer. Ich liebe den Sommer und warme, nein, heiße Temperaturen. Es ist immer wieder ein Wunder, was die Natur nach dem langen Winterhalbjahr hervorbringt. Hell leuchtende Rapswiesen, herrliche Balkonblumen, Pfingstrosen, saftiges Grün der Wiesen. Wie schön das alles ist. Das sind die äußeren Dinge, die oft nur dann so positiv wahrgenommen werden können, wenn auch das Interior dazu passt. Glücksgefühle entstehen in der Interaktion von äußeren und inneren Faktoren.

Zu einem wohlgefühlten Inneren gehört zweifelsfrei die Gesundheit, die nicht ohne Grund als das wichtigste Gut bezeichnet wird. In dieser Hinsicht ist es so wichtig, dass wir verstehen, wie positive Gefühle und Gesundsein zusammenhängen. Jedoch hält der Sommer mit den blühenden Gräsern und Blumen häufig nicht nur Freude parat. Heuschnüpfler wissen ein Lied davon zu singen. Wie gut, dass gerade hierbei die Naturheilkunde wunderbar helfen kann. Deutliche Besserung oder sogar Befreiung von allen Heuschnupfenattacken versprechen Akupunktur und Vitamin C Therapie als Infusionen. 5 Behandlungen genügen für ein nachhaltig gutes Ergebnis. Auch empfehle ich die Allergintropfen der Firma Klosterfrau, ein hochwirksames Gemisch verschiedener Homöopathika. Probieren Sie es aus, wenn Sie zu den Allergie Geplagten gehören.

Ein anderes Naturheilverfahren hat neulich meinen lieben Patienten aus dem Schwarzwald überzeugt. Er muss chronisch ein bestimmtes Medikament einnehmen, welches die Organabstoßung nach Transplantation einer Niere verhindert. Neben der guten Wirkung, hatte er das Problem, dass seine künstlich geschwächte Abwehrkraft zu einer massiven Pilzinfektion am ganzen Körper führte. Ich habe Fotos davon gemacht, es war nahezu jede Hautstelle betroffen. Die ganze Uniklinik stand vor dem Rätsel, wie man dem guten Mann noch helfen konnte. Die Gabe von Antipilzmitteln zum Einnehmen oder gar als Infusion war wegen möglicher Schädigung der Niere nicht möglich. Drei schreckliche Monate lagen hinter ihm. Dank der Ozontherapie als bloße intramuskuläre Spritze, war der Mann innerhalb von knapp vier Wochen komplett Pilz befreit. Ozon ist ein richtiges Wundermittel. Alles, was mit Erregern zu tun hat, seien es Bakterien, Viren oder Pilze, ist für Ozon machbar. Denn das Gas O3 besteht aus drei Atomen Sauerstoff, welcher sofort nach Injektion zerfällt. Der dabei entstehende Singulettsauerstoff ist hochaktiv und wirksam.

Sommerliche Therapien- sommerliche Genüsse: Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen: Den Mango-Avocado Salat. Und hier ist das Rezept:
Sie benötigen:1 Mango, 2 Avocado, 1 Esslöffel Zitronensaft, 350 g Cocktailtomaten, 250 g Rucola. Die Mango schälen und das Fruchtfleisch in Würfel oder Streifen schneiden. Die Avocado halbieren und den Kern entfernen. Die Avocadohälften schälen und das Fruchtfleisch ebenfalls in Würfel oder Streifen schneiden. Sofort mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sich die Avocado nicht bräunlich verfärbt. Die Tomaten waschen und halbieren. Den Rucola verlesen, waschen und trocken schütteln, dabei große Stiele entfernen. In einer Schüssel Mango, Avocado, Tomaten und Rucola vorsichtig mischen. Dann auf Tellern anrichten. Zutaten für das Dressing: 2 EL Zitronensaft, 2 EL Orangensaft, 1 EL Senf, 2 EL Olivenöl, Pfeffer. Zitronen- und Orangensaft mit dem Senf verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Danach das Öl unterschlagen. Das Dressing zum Servieren über den Salat geben. Genießen Sie es!

Die ersten Patienten mit der berühmt-berüchtigten Sommergrippe waren schon da. Eine Sommergrippe ist keine echte Influenza. Jedes Virus benötigt einen bestimmten Lebensraum, um existieren zu können. Dieser ist im Sommer anders als im Winter. Deshalb gibt es typische Sommer- und typische Winterviren. Die Erreger werden vor allem durch Tröpfchen- und Schmierinfektionen weitergegeben. Die Hauptsymptome sind Kopfschmerzen, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und eventuell Fieber. Das Fieber ist aber nicht so plötzlich und auch nicht so hoch wie bei der echten Grippe. Die Ansteckungsgefahr ist dort groß, wo sich viele Menschen tummeln. Also im Freibad, bei Festen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Viren haften gerne an Türklinken, Treppengeländern und an Haltegriffen in Bussen und Zügen. Auch im Sommer kann man sich erkälten. Die Klimaanlage im Auto, Flieger oder Restaurant, nasse Kleidung, die nach dem Baden nicht gewechselt wird, zu viel Sonne- all das kann einen grippalen Sommerinfekt auslösen. Stress, Klimaumstellung, Rauchen und Alkohol können das Immunsystem schwächen und so die Ansteckung provozieren. Temperaturunterschiede zwischen der Hitze draußen und herunter gekühlten Räumen sollten vermieden werden. Stellen Sie Ihre Klimaanlage nicht zu tief ein. Mehr als acht Grad Unterschied zur Außentemperatur sind eindeutig zu viel.

Zur Behandlung und Vorbeugung empfiehlt die Naturheilmedizin: Eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, viel stilles Wasser mit Ingwer und Zitrone oder Vitamin C. Salbeitee hilft gut, ebenso Ingwertee. Inhalationen mit Himalajasalz spenden den Schleimhäuten Feuchtigkeit. Bei Husten helfen Quarkwickel und Tees aus Thymian, Primelwurzel und Efeublättern. Selbstgemachter Zwiebelsirup ist als Hausmittel gegen Husten bestens zu empfehlen. Und das Wichtigste zum Schluss: Wenn Sie krank sind, gönnen Sie sich Ruhe. Ab ins Bettchen lautet die Devise.

Eine herrliche Sommerzeit ohne lästige Viren, dafür aber mit ganz vielen Glücksmomenten wünscht Ihnen

Ihr

Dr.med.Dr.Helmuth Krieg

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Dr. Helmuth Krieg